BAföG: Warum es aktuell länger dauert – und wie Sie helfen können, die Bearbeitung zu beschleunigen

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Aktuell warten Studierende länger auf ihren BAföG-Bescheid. Wir erklären, woran das liegt, was den Bearbeitungsprozess schneller macht und wie wir erreichbar sind.

Wir wissen: Wer auf das BAföG angewiesen ist, für den ist jede Woche Warten eine Belastung. Miete, Einkauf, Semesterbeitrag – all diese Kosten laufen weiter. Wir nehmen das ernst und möchten deshalb offen informieren. Ihre Geduld und Ihre Mithilfe wissen wir zu schätzen.

Aktuelle Bearbeitungszeit

Post, E-Mails und Uploads über BAföGdigital werden derzeit durchschnittlich innerhalb von 10 Wochen bearbeitet, und zwar in der Reihenfolge ihres Eingangs. Ihr Antrag geht dabei nicht verloren.

Warum dauert es länger?

  • Hohes Arbeitsaufkommen zu Beginn des Wintersemesters: Es liegen aktuelle viele Anträge und Nachreichungen vor. Wir bearbeiten die Unterlagen in der Reihenfolge des Eingangs.
  • Umstellung auf die digitale Akte (eAkte): Wir stellen die Bearbeitung vollständig auf digitale Abläufe um. Das bringt neue Prozesse mit sich und kostet Zeit. Später soll es für alle Beteiligten einfacher und schneller werden.
  • Unvollständige Anträge: Fehlen Nachweise, müssen wir sie anfordern. Bis sie bei uns eingehen, kann der Antrag nicht weiterbearbeitet werden. Jede Nachreichung führt zu einer weiteren Wartezeit.
  • Unterlagen, die wir nicht zuordnen können: Wenn Name oder Förderungsnummer fehlen oder abweichen (z. B. Geburtsname statt aktuellem Namen), kostet das Zuordnen vermeidbare Zeit.

Das können Sie tun, damit es schneller geht:

  • Vollständigen Namen wie im Ausweis angeben. Bei Namensänderung zusätzlich den Geburtsnamen angeben.
  • Förderungsnummer in jeder E-Mail und bei jedem Upload angeben. Sie wird vom Amt vergeben. So gelingt die Zuordnung bei der Bearbeitung schneller.
  • Unterlagen digital über BAföG Digital oder die BAföG-App einreichen. Das funktioniert, wenn der Antrag bereits über BAföG Digital gestellt wurde.
  • Dokumente aussagekräftig benennen, z.B. „Studienbescheinigung.pdf“ statt „1.pdf“ oder „IMG1234.jpg“.
  • Unterlagen nur als PDF oder JPG zusenden.
  • Alle Inhalte müssen gut lesbar sein, also nicht so stark komprimieren, dass Inhalte verpixeln.
  • Vollständig scannen: Alle erforderlichen Seiten müssen enthalten sein.
  • Verschiedene Unterlagen getrennt hochladen, mit konkreter Bezeichnung - und nicht in einem PDF zusammenfassen.
  • Mehrseitige Unterlagen (z. B. Steuerbescheid der Eltern) als ein einziges Dokument hochladen, Seite 1 bis zum Ende fortlaufend.
  • Fehlende Nachweise sofort nachreichen. Das verkürzt die individuelle Bearbeitungszeit.
  • Einen Weg nutzen: Reichen Sie dieselben Unterlagen nicht zusätzlich per Mail, Post und Upload ein. Doppelte Eingänge erzeugen Mehrarbeit.
  • Bei Postsendungen: auf Heft- und Büroklammern verzichten.
  • Bearbeitungsstand online prüfen: Wer den Antrag über BAföGdigital gestellt hat, sieht den Stand im Nutzerkonto.

So erreichen Sie uns

Rückfragen zum Bearbeitungsstand können wir aus organisatorischen Gründen nicht beantworten. Bei Fragen zu Antragsunterlagen, Leistungsnachweisen oder zum Bescheid sind wir zu diesen Zeiten für Sie da:

 

Zeiten

Telefonische Sprechstunde

Donnerstag, 9–12 Uhr

Sprechstunde vor Ort (Babelsberger Straße 2, 14473 Potsdam, Eingang: Lange Brücke)

Dienstag: 9–12 Uhr und 13–16 Uhr; Donnerstag: 13–16 Uhr

Die Telefonnummern der Ansprechpersonen finden Sie auf der Seite BAföG-Beratung.

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