Neues Studierendenwohnheim im Potsdamer Norden

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Gemeinsamer Spatenstich für 308 Wohnplätze mit der ProPotsdam

Im Potsdamer Norden entsteht ein neues Studierendenwohnheim: Am Freitag, 29. Mai 2026, wurde in der Georg-Hermann-Allee symbolisch der erste Spatenstich für eine Wohnanlage mit 308 Wohnplätzen gesetzt. Geplant sind 161 moderne Apartments.

An dem Termin nahmen unter anderem Wissenschaftsministerin Manja Schüle, Infrastrukturminister Robert Crumbach, Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel, ProPotsdam-Geschäftsführer Bert Nicke sowie Timo Grießmann, Verwaltungsleiter beim Studierendenwerk West:Brandenburg, teil.

Die neue Wohnanlage soll einen wichtigen Beitrag zur Entlastung des angespannten studentischen Wohnungsmarktes in Potsdam leisten. Planmäßig sollen die Apartments im Jahr 2028 bezugsfertig sein.

„Wir haben um die 25.000 Studierende gerade in Potsdam und jeder Wohnheimplatz zählt. Deswegen sind wir froh, dass hier diese Anzahl an Wohnheimplätzen entstehen werden. Das ist ein starkes Signal für den Hochschulstandort und es ist eine starke Investition in die soziale Infrastruktur hier in der Stadt“, sagt Timo Grießmann, Verwaltungsleiter beim Studierendenwerk West:Brandenburg.

Klimagerechter Neubau mit 2er-WGs und Einzelapartments

Die vier jeweils viergeschossigen Gebäude sind als klimagerechte Hybridkonstruktion geplant. Keller und Treppenhäuser werden aus Beton errichtet, die übrigen Gebäudebestandteile sollen überwiegend aus Holz gefertigt werden.

Geplant sind:

  • 147 2er-WGs
  • 14 Einzelapartments
  • insgesamt 308 Wohnplätze für Studierende
  • ein begrünter Innenhof mit Sitzmöglichkeiten und Freizeitangeboten
  • rund 340 Fahrradstellplätze zur Förderung nachhaltiger Mobilität

Kooperation und Finanzierung

Die Wohnanlage wird von der ProPotsdam errichtet, nach der Fertigstellung übernimmt das Studierendenwerk West:Brandenburg die Verwaltung – diese Kooperation ist ein Novum.

Insgesamt werden rund 32 Millionen Euro in das Bauprojekt investiert. Das Land Brandenburg fördert das Vorhaben mit Krediten und Zuschüssen in Höhe von rund 12 Millionen Euro.

„Die Wohnungsfrage ist längst eine Frage der Bildungsgerechtigkeit – auch und gerade in einer Stadt wie Potsdam mit stark steigenden Mietpreisen. Deshalb ist dieser Spatenstich ein wichtiges politisches Signal: Wir nehmen die Herausforderung gemeinsam an. Brandenburg und Potsdam haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass es möglich ist, schnell, gut und bezahlbar zu bauen, wenn alle an einem Strang ziehen“, sagt Wissenschaftsministerin Manja Schüle.

Weitere studentische Wohnbauprojekte in Potsdam

Neben dem neuen Studierendenwohnheim in der Georg-Herrmann-Allee entstehen in den kommenden Jahren weitere Wohnplätze für Studierende in Potsdam:

  • In ein neues Studierendenwohnheim auf dem Campus in Golm zogen am 1. Juni die ersten Mieter*innen ein. Spätestens zum Wintersemester 2026/27 sollen alle 423 Wohnplätze vermietet sein.

In der Potsdamer Mitte, neben der Stadt- und Landesbibliothek, ist der Baustart für ein weiteres Studierendenwohnheim im laufenden Jahr geplant. Dort sollen 80 Wohnplätze entstehen.

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Von links: Robert Crumbach, Manja Schüle, Noosha Aubel, Timo Grießmann, Bert Nicke beim symbolischen Spatenstich
Von links: Robert Crumbach, Manja Schüle, Noosha Aubel, Timo Grießmann, Bert Nicke beim symbolischen Spatenstich I © Studierendenwerk West:Brandenburg
Voraussichtliche Gebäudeansicht der Wohnanlage
Voraussichtliche Gebäudeansicht der Wohnanlage I © dRMM Architects