In der ersten Jahreshälfte steht bei vielen Studierendenwerken die Initiative „Rettet die Knolle!“ im Mittelpunkt. Sie setzt sich dafür ein, überschüssige Kartoffeln aus der zurückliegenden Ernte sinnvoll zu verwerten und damit ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung zu setzen. Im Fokus stehen die Wertschätzung von Lebensmitteln, regionale Landwirtschaft und nachhaltige Ernährung.
Hintergrund: Gute Ernte, geringe Nachfrage
Nach einer besonders guten Kartoffelernte 2025 sind in vielen Regionen größere Mengen übrig geblieben. Obwohl sie für den Verzehr geeignet sind, werden nicht alle als Lebensmittel genutzt. Ziel der Aktion „Rettet die Knolle!“ ist es, dieses Potenzial besser auszuschöpfen und die Kartoffel stärker in den Fokus zu rücken.
Kartoffelgerichte im Speiseplan gekennzeichnet
Kartoffeln gehören seit jeher fest zum Angebot in den Mensen des Studierendenwerks West:Brandenburg. Allein Jahr 2025 wurden über 65.000 kg frische Kartoffeln eingekauft (davon rund 75 Prozent in Bio-Qualität) sowie zusätzlich über 35.000 kg Kartoffel-Convenience-Produkte wie Gnocchi, Pommes, Schupfnudeln oder Rösti. Entsprechend regelmäßig stehen vielfältige Kartoffelgerichte auf dem Speiseplan.
Zur besseren Orientierung sind ab sofort entsprechende Gerichte im Speiseplan mit einem Kartoffelsymbol gekennzeichnet. So lässt sich auf einen Blick erkennen, welche Angebote die Kartoffel als Zutat enthalten.
Bis Ende Juni werden in den Mensen vielfältige Kartoffelgerichte angeboten. Wer ein Kartoffelgericht wählt, rettet Kartoffeln und trägt dazu bei, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden – also: ran an die Kartoffeln!